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500 Menschen aus Fukushima und aus ganz Japan bei der Anti-AKW-Aktion am 11. März 2022 gegen Verklappung des Wassers und Wiederinbetriebnahme von AKWs!
„Nein zu der Verklappung des radioaktiv kontaminierten Wassers! Nein zu der Wiederinbetriebnahme von AKWs! Sofortige Einstellung aller AKWs weltweit! Nie wieder Hiroshima, Nagasaki, Bikini, Tschernobyl und Fukushima! Die Menschheit und die Atomkraft (Atomwaffen, AKWs usw.) sind unvereinbar! Lasst uns in diesem Kampf über die Kontinente hinweg zusammen kämpfen! Hoch die internationale Solidarität! Mit diesen Hauptlosungen haben wir am 11. März 2022 in Fukushima eine Kundgebung gemacht. Ca. 500 Menschen aus Fukushima und aus ganz Japan haben daran teilgenommen…“ Siehe den vollständigen Bericht und Fotos von Nobuo (Tigerman) MANABE für das Internationale Arbeitersolidaritätskomitee von Doro-Chiba – wir danken!
500 Menschen aus Fukushima und aus ganz Japan bei der Anti-AKW-Aktion am 11. März 2022
Nein zu der Verklappung des radioaktiv kontaminierten Wassers! Nein zu der Wiederinbetriebnahme von AKWs! Sofortige Einstellung aller AKWs weltweit! Nie wieder Hiroshima, Nagasaki, Bikini, Tschernobyl und Fukushima! Die Menschheit und die Atomkraft (Atomwaffen, AKWs usw.) sind unvereinbar! Lasst uns in diesem Kampf über die Kontinente hinweg zusammen kämpfen! Hoch die internationale Solidarität!
Mit diesen Hauptlosungen haben wir am 11. März 2022 in Fukushima eine Kundgebung gemacht. Ca. 500 Menschen aus Fukushima und aus ganz Japan haben daran teilgenommen
Die winzigen Rechtsgruppierungen haben wiederholt versucht, unsere Kundgebung mit gewaltigen Lautsprechen und Lärm zu stören, aber vergebens. Wir haben unsere Versammlung und Demonstration durch die Innenstadt von Fukushima ganz erfolgreich bis zum Ende durchgesetzt! Und unsere Demonstration hat viel Aufmerksamkeit erreicht.
Hintergrund
In der Corona-Krise, aber auch im Agressionskrieg gegen die Ukraine kam der 11. Jahrestag des “Großen Erdbebens in Ostjapan” und des Supergaus von “Fukushima-Daiichi” vom 11. März 2011 dennoch nicht in Vergessenheit.
“Das Große Erdbeben in Ostjapan” und der dadurch hervorgerufene Tsunami haben damals innerhalb eines Augenblicks mehr als 18.000 Menschen das Leben genommen. Das ist nicht alles. Das Erdbeben und der Tsunami haben “Fukushima-Daiichi” auf eine beträchtliche Weise zerstört: Der erste, zweite und dritte Reaktor sind explodiert und es kam zu einer Kernschmelze. Die dadurch freigesetzten hoch radioaktiven Stoffe haben die Erde und das Meer von Fukushima und der benachbarten Präfekturen umfangreich verseucht. Die Menge der freigesetzten Radioaktivität war enorm: Allein die Quantität des Cäsiums 137 belief sich auf das 168.5fache der Hiroshima-Atombombe (die von der japanischen Regierung veröffentlichte Zahl).
Bis zum 11. März 2011 sagten und behaupteten die japanische Regierung und die Elektrizitätsgesellschaften, “Die AKWs sind absolut sicher. Die Atomkraft ist eine saubere Energie” Dass das eine glatte Lüge ist – das wurde nun ans Licht gebracht.
Aber eine solche Lüge wird nun von der japanischen Regierung schon wieder wiederholt: Sie behauptet nun mit aller Gewalt, dass das Tritium überhaupt nicht gesundheitsschädlich sei. Diese Demagogie wird auch in den Grund-, Mittel- und Oberschulen Japans verbreitet.
Und die Regierung von Kishida zielt darauf, das radioaktiv konterminierte Wasser, das sich im Gelände von “Fukushima-Daiichi” massenweise anhäuft, im Frühling 2023 zu verklappen. Dagegen wehren sich sowohl die Fukushima- als auch die Nationalen Fischereigenossenschaften heftig. Auch die überwältigende Mehrheit der BürgerInnen in Fukushima und viele BürgerInnen japanweit sind dagegen.
Trotzdem beharrt die japanische Regierung auf die Verklappung des radioaktiv kontaminierten Wassers. Warum? Weil sie sich für die Wiederinbetriebnahme von AKWs sowie für das aggressive Vorantreiben ihrer Nuklearpolitik (einschließlich der eigenen atomaren Bewaffnung) entschieden hat. Auch TEPCO hat die Absicht, die Wiederinbetriebnahme ihrer AKWs voranzutreiben.
Auf der anderen Seite standen jetzt sechs junge Menschen aus Fukushima (jetzt 17-27 Jahre alt) auf, die die Atom-Katastrophe in ihrer Kindheit (damals 6-16 Jahre alt) erlebten und an Schilddrüsenkrebs sowie dessen Folgeerscheinungen immer noch leiden. Sie haben am 27. Januar dieses Jahres gegen TEPCO Anklage erhoben. Ihre Position ist ganz klar, und zwar: “Es gibt einen kausalen Zusammenhang zwischen ihrem Schilddrüsenkrebs und der durch den Supergau verursachten Strahlenbelastung”
Denn sowohl die japanische Regierung, als auch die Präfekturverwaltung von Fukushima und die „Fukushima Medical University“ stehen schamlos und hartnäckig auf dem Standpunkt, dass der sehr häufig vorkommende Schilddrüsenkrebs unter den jungen Menschen in Fukushima nichts mit der massenhaft freigesetzten Radioaktivität seit dem 11. März 2011 zu tun habe.
Die jungen Menschen aus Fukushima haben vollkommen Recht und ihre Anklage ist 100prozentig gerecht: Wir wollen diesen Kampf mit aller Kraft unterstützen!
Bericht und Fotos von Nobuo (Tigerman) MANABE im März 2022 für das Internationale Arbeitersolidaritätskomitee von Doro-Chiba – wir danken!
- Siehe zuletzt 2021: 10 Jahre nach Fukushima: Und ab mit dem (radioaktiven) Wasser in den Ozean… und darin Photos der “Fukushima Anti-Atom-Aktion” vom 11.03.2021 in Koriyama unserer KollegInnen von Doro-Chiba