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6. September 2022: „Wilder“ Streik beim Dänischen Rundfunk gegen Entlassungen und Versetzungen in mehreren Abteilungen
Bei DR (Danmarks Radio, DR, TV und Radio, ähnlich der ARD) gab es bereits in den vergangenen Jahren einige Kündigungsrunden. Im Zuge eines neuen Sparprogramms wurden nunmehr neue Entlassungen angekündigt, insgesamt zwischen 70 und 100, wobei der Hintergrund vor allem zu sein scheint, dass der Sender (einmal mehr) „„Repriorisierungen“ und unvorhergesehene, aber notwendige „Anpassungen““ am inhaltlichen Programm vornehmen – und die Belegschaft reduzieren will. Der (wie in Dänemark sehr häufig) „außertarifliche“ (overenskomststridige, wilde) Streik hat damit auch eine inhaltliche Dimension, indem er der Vermainstreamung des Senders entgegen wirken will. Die Arbeitsniederlegung hat unter anderem zur Folge, dass die Radiosendung „P1 Debat“ am 6. September 2022 nicht ausgestrahlt wurde. Übersetzt und zusammengestellt von Peter Birke – wir danken!
- Erklärung der Kolleginnen und Kollegen vom 5. September 2022
bei journalisten.dk (dänisch – übersetzt von Peter Birke): (im Folgenden aus dem Bericht von Anna Sol Jørgensen, Journalistin): „Nach der heutigen (5.9.2022) Ankündigung von Kündigungen haben sich die Mitarbeiter der (genannten) Abteilungen zusammengefunden und mit überwältigender Mehrheit beschlossen (…) folgende Erklärung abzugeben: „Das Vertrauen in das Management und seine Fähigkeit, die Zukunft der gesamten Organisation zu sichern, ist ernsthaft beschädigt. Nicht zuletzt der Mangel an Vorhersehbarkeit und Transparenz in den Entscheidungsprozessen macht es uns schwer, das Vertrauen in die Fähigkeit der DR-Spitze zu erhalten, die Qualität, die Finanzen und die Arbeitsbedingungen der DR zu sichern. Wir haben in der Vergangenheit Entlassungen und Umstrukturierungen erlebt, und jedes Mal war das Haus ärmer an Erfahrung und Ressourcen. Es ist nicht nur der Verlust von begabten, engagierten Kollegen und ganz besonderen beruflichen Fähigkeiten, die diesmal verloren gehen. Es steht etwas Größeres auf dem Spiel. Mit der Umstrukturierung im Herbst 2021 und den jetzigen Entlassungen hat die Unternehmensleitung die wichtigste Ressource der DR stark verunsichert: ihre Mitarbeiter. Es gibt sowohl strukturelle als auch psychologische Unsicherheit und darüber hinaus Misstrauen gegenüber dem Management. Inmitten des Kampfes mit Umstrukturierungen und vagen Entwicklungsversprechen erleben wir jetzt nicht nur den Verlust talentierter Kollegen, sondern auch unverständliche Umschreibungen, wenn Sie sagen, dass es sich nicht um „Entlassungen“, sondern um „Repriorisierungen“ und unvorhergesehene, aber notwendige „Anpassungen“ handelt. Für diejenigen von uns, die die Inhalte produzieren, die DR den Dän:innen liefern soll, sieht es jetzt nach Entlassungen im Zuge der Umstrukturierung aus. Es gibt noch viel zu tun, um den Geist, den Mut und das gegenseitige Vertrauen aufzubauen, die in einem steuerfinanzierten, kulturfördernden Unternehmen wie DR vorhanden sein sollten. Und dieses Vertrauen können wir heute nicht mehr aufbringen. Deshalb stellen wir die Arbeit ein und haben vereinbart, uns am Mittwochmorgen zu weiteren Gesprächen zu treffen.“ Die Arbeitsniederlegung erfolgt im Anschluss an den heute zu Ende gegangenen Reflexionstag, an dem die Geschäftsführung der DR den betroffenen Mitarbeitern mitgeteilt hat, wen sie entlassen und auf andere Stellen versetzen will.“
- Weiter heißt es in dem Bericht von Anna Sol Jørgensen:
„Die Arbeitsniederlegung hat unter anderem zur Folge, dass „P1 Debat“, das um 12.15 Uhr und 18.05 Uhr live gesendet werden sollte, nicht wie geplant ausgestrahlt werden kann. Das Gleiche gilt für die Sendung „Die Kultur“, die normalerweise um 14-16 Uhr ausgestrahlt wird. Die Entlassungsrunde ist auf die digitale Strategie von DR zurückzuführen, was bedeutet, dass die öffentlich-rechtliche Anstalt in der kommenden Zeit Geld anders ausgeben wird, indem sie der Entwicklung der Plattformen DR Lyd und DR TV Vorrang einräumt, und in diesem Zusammenhang weniger Geld für Inhalte und Programmproduktion zur Verfügung steht. Die digitale Strategie stieß bei den Mitarbeitern der DR auf breite Kritik. Mehrere Beschäftigtengruppen haben Erklärungen an die Unternehmensleitung geschickt, in denen sie ihr Misstrauen, ihren Schock und ihre Enttäuschung über die Entlassungen zum Ausdruck brachten, nachdem die Generaldirektorin der DR, Maria Rørbye Rønn, im vergangenen Jahr erklärt hatte, dass es nach der Vorstellung der digitalen Strategie keine Entlassungen geben werde. Die Entlassungen betreffen DR News, wo 20-25 Mitarbeiter entlassen werden sollen, und DR Kultur, Kinder und Jugend, wo 40-45 Mitarbeiter entlassen werden sollen. Insgesamt werden im Rahmen der Entlassungsrunde bei DR bis zu 100 Stellen abgebaut. In DR News wurde die Zahl der Entlassungen „aufgrund verschiedener Lösungen in der vergangenen Woche“ auf 14 reduziert. Dies geht aus einer internen E-Mail hervor, die der stellvertretende Direktor Anders Kern Boje an die Mitarbeiter geschickt hat.“