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Die Welle von Schulbesetzungen breitet sich in ganz Brasilien aus: Über 100 neue Besetzungen im Süden, rund 500 im ganzen Land
In immer mehr Bundesstaaten greift die Bewegung der SchülerInnen um sich: Nach dem Nordosten nun auch der Süden des Landes – eine massive Bewegung in Rio Grande do Sul und offensichtlich auch der Beginn einer solchen in Paraná. Unabhängig vom Bundesstaat sind die Ziele überall dieselben: Protest gegen die mangelnden und immer schlechter werdenden Strukturen des Erziehungswesens – an vielen Orten verbunden mit der massiven Nachfrage nach dem Verbleib von entsprechenden Geldern des jeweiligen Landeshaushalts, und Protest insbesondere gegen die miserable Schulverpflegung, bei der erst recht die Frage nach der Verwendung der Gelder auftaucht. Und: Nahezu alle diese Besetzungen werden im Zusammenhang mit Streiks der LehrerInnen begonnen, die sich ebenfalls – unter anderem – gegen die mangelhafte Ausstattung des öffentlichen Schulwesens und die daraus sich ergebenden Arbeitsbedingungen richten. Ebenfalls bei den allermeisten Besetzungen zu verzeichnen: Die Unterstützung durch Eltern und Nachbarschaft. Sowie: Die Organisation eigener, aus der Schule hinaus reichender Aktivitäten. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge:
- „RS: sobe para 100 escolas ocupadas“ am 19. Mai 2016 im Blog des Erziehungswissenschaftlers Luiz Carlos de Freitas
ist nur eine kurze Meldung, dass inzwischen die Zahl der besetzten Schulen im Bundesstaat Rio Grande do Sul (RS) auf über 100 angewachsen sei – wobei zu bemerken ist, dass diese Bewegung hier erst drei Tage vorher begann und jede Meldung eine größere Zahl mit sich brachte – hier von vorneherein nicht nur in der Landeshauptstadt Porto Alegre, sondern in allen größeren Städten der Region und mit dieser Meldung auch die erste Besetzung einer Dorfschule
- „Paraná tem primeira escola estadual ocupada por qualidade do ensino e da merenda“ Meldung am 18. Mai 2016 bei der Rede Brasil Atual
über die erste Schulbesetzung im Bundesstaat Paraná, wobei Bestandteil der Meldung die Information ist, dass auch hier dieselben Anliegen vertreten werden, wie in den anderen Bundesstaaten: Struktur, Geld, Verpflegung. Wobei die – nach verschiedenen Berichten inzwischen 17 – Besetzungen von vorneherein fordern, was anderswo erst im Laufe der Zeit hinzugekommen war: Eine parlamentarische Untersuchungskomission, die die Verwendung von Geldern aus dem Schulhaushalt für die Wahlkampagne des Gouverneurs prüfen soll
- „Contra política de Sartori (PMDB) professores fazem greve e estudantes ocupam escolas“ am 19. Mai 2016 bei der CSP Conlutas
ist im wesentlichen ein Gespräch mit einer streikenden Lehrerin aus RS, die auch Mitglied im Vorstand des Gewerkschaftsbundes ist, in dem unterstrichen wird, dass der Streik der LehrerInnen und die Proteste der SchülerInnen nicht nur dieselben Ziele haben, sondern auch koordiniert werden. Und: Dass sowohl hier, als auch in allen anderen Bundesstaaten, in denen diese Bewegungen sich massiv entwickelt haben, die bekämpften Landesregierungen, die auch stets im Verdacht stehen, Gelder – vorsichtig formuliert – unsauber gehandhabt zu haben alle von jenen Parteien stammen, die die neue brasilianische Interimsregierung stellen
- Siehe dazu auch: „Ein Erfolg feuert an: Neue Schulbesetzungen in Brasilien. Und neue Korruptionsvorwürfe gegen Putschisten“ am 09. Mai 2016 im LabourNet Germany