Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 3.6.2013: Es könnte ja jetzt sein, dass die Schweizer Initiative einmal genügend Anlass Anlass bietet, die Frage dieses „Grundeinkommens“ positiver zu erörtern? weiterlesen »

Kommentierte Presseschau von Volker Bahl vom 3.6.2013

Es könnte ja jetzt sein, dass die Schweizer Initiative einmal genügend Anlass Anlass bietet, die Frage dieses "Grundeinkommens" positiver zu erörtern? weiterlesen »


Die mit dem Stichwort „Flexibilisierung“ überdeckte Entrechung der Lohnabhängigen fordert ihren Tribut: Psychische Erkrankungen und physische Beeinträchtigungen, die vor allem auf zu viel Arbeitsstress zurückzuführen sind, haben in den letzten Jahren um schier unglaubliche 1.800 Prozent zugenommen. Der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer setzt sich in seinem Buch Arbeit – Warum unser Glück von ihr abhängt und wie sie uns krank macht mit diesem Phänomen auseinander…“ Interview von Reinhard Jellen in telepolis vom 23.05.2013 weiterlesen »
"Die mit dem Stichwort "Flexibilisierung" überdeckte Entrechung der Lohnabhängigen fordert ihren Tribut: Psychische Erkrankungen und physische Beeinträchtigungen, die vor allem auf zu viel Arbeitsstress zurückzuführen sind, haben in den letzten Jahren um schier unglaubliche 1.800 Prozent zugenommen. Der Neurobiologe, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer setzt sich in seinem Buch Arbeit weiterlesen »

Der Mann liegt im Bett. Kein Wecker klingelt. Gut so. Er dreht sich um und verkriecht sich in die Kissen. Arbeitszeit = Schlafenszeit. Der Einstieg von Konstantin Faigles Dokumentarfilm „Frohes Schaffen“ ist eine Absage an eben dieses: das eigentümliche Massenvergnügen, sich in mehr oder weniger sinnlosen Tätigkeiten zu verlieren, die im gemeinen Sprachgebrauch als „Arbeit“ daherkommen. Deswegen trägt er auch den Untertitel „Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral“…“ Artikel von Jürgen Kiontke in der DGB-GEGENBLENDE 21: Mai/Juni 2013. Es handelt sich um eine Empfehlung des Kinofilms „Frohes Schaffen“. D 2012. Regie: Konstantin Faigle. Kinostart: 2. Mai 2013 weiterlesen »
"Der Mann liegt im Bett. Kein Wecker klingelt. Gut so. Er dreht sich um und verkriecht sich in die Kissen. Arbeitszeit = Schlafenszeit. Der Einstieg von Konstantin Faigles Dokumentarfilm „Frohes Schaffen“ ist eine Absage an eben dieses: das eigentümliche Massenvergnügen, sich in mehr oder weniger sinnlosen Tätigkeiten zu verlieren, die weiterlesen »

Während sich eine neue Generation von Arbeitenden angeblich faul zurücklehnt, zieht das bedingungslose Grundeinkommen Hass auf sich. Wieso eigentlich? Artikel von Viola Nordsieck in der Jungle World vom 2. Mai 2013 weiterlesen »
Während sich eine neue Generation von Arbeitenden angeblich faul zurücklehnt, zieht das bedingungslose Grundeinkommen Hass auf sich. Wieso eigentlich? Artikel von Viola Nordsieck in der Jungle World vom 2. Mai 2013 externer Link

Gedicht von Erich Kästner – als Text und gesprochen von Fritz Stavenhagen weiterlesen »

Um die großen Veränderungen unserer Zeit zu verstehen, braucht man keine Zukunftsforschung und kein soziologisches Kolloquium. Ein Hamsterkäfig und ein Walt-Disney-Taschenbuch tun es auch. Der Hamster ist bekanntlich ein sehr beliebtes Haustier. Er ist aber auch ein Symbol, ein Wappentier, der für etwas ganz Bestimmtes steht, so wie der Doppeladler für die k.u.k. Monarchie oder der Löwe in zahlreichen Schilden als Symbol des Mutes und der Noblesse. Der Hamster steht dafür, immer so weiterzumachen wie gewohnt. Jeder, der schon einmal einen der possierlichen Nager gesehen hat, weiß, dass sie in ihren Käfigen unermüdlich im sogenannten Hamsterrad laufen. Das tun die kleinen Wichte bis zur Erschöpfung, oder wie man heute sagen würde: Bis das Burnout kommt. Doch mit Leistungsdenken und Ehrgeiz hat der Fleiß, der hier an den Tag gelegt wird, wenig zu tun: Es ist blinder Eifer, der keinen Zweck verfolgt, keinen Sinn macht und nie endet. Der Hamster läuft und läuft – und kommt nie an. Der Hamster eignet sich als Wappentier hervorragend für eine durch und durch aktionistische Gesellschaft, in der Arbeit der Arbeit wegen überhöht wird. Nicht was dabei rauskommt und welchen Zweck die Arbeit verfolgt, ist gefragt, sondern dass man sie macht, dass man fleissig ist. Mögen wir uns kurz an die alte Weisheit erinnern: Blinder Eifer schadet nur?…“ Artikel von Wolf Lotter vom 24.04.2013 in DIE FURCHE – Die österreichische Wochenzeitung. Seit 1945 weiterlesen »
"Um die großen Veränderungen unserer Zeit zu verstehen, braucht man keine Zukunftsforschung und kein soziologisches Kolloquium. Ein Hamsterkäfig und ein Walt-Disney-Taschenbuch tun es auch. Der Hamster ist bekanntlich ein sehr beliebtes Haustier. Er ist aber auch ein Symbol, ein Wappentier, der für etwas ganz Bestimmtes steht, so wie der Doppeladler weiterlesen »

„Fast alle sind sich einig: Der Mensch muss arbeiten, und zwar hart. Dabei sollten wir uns den rein menschlichen Wert des Nutzlosen in Erinnerung rufen, fordert M. Probst. Es gilt als gesichert, dass Arbeitslosigkeit heute als ein Makel angesehen wird. Es ließe sich die Sache ebenso gut umgekehrt betrachten: Weit davon entfernt, Schande zu sein, ist die Arbeitslosigkeit etwas, das ihre Träger auszeichnen kann, um nicht zu sagen: adelt. Ja doch, sie adelt, die Arbeitslosigkeit. Worauf bereits die um sich greifende Marotte hindeutet, den Arbeitslosen wahlweise als Schmarotzer, Parasit oder Müßiggänger zu bezeichnen – im Rückgriff auf das alte Vokabular und Weltbild der Adelskritik, wie es die um Selbstverständnis ringenden bürgerlichen Kreise zur Zeit der Aufklärung formulierten…“ Artikel von Maximilian Probst in der Zeit online vom 30.04.2013 weiterlesen »
"Fast alle sind sich einig: Der Mensch muss arbeiten, und zwar hart. Dabei sollten wir uns den rein menschlichen Wert des Nutzlosen in Erinnerung rufen, fordert M. Probst. Es gilt als gesichert, dass Arbeitslosigkeit heute als ein Makel angesehen wird. Es ließe sich die Sache ebenso gut umgekehrt betrachten: Weit weiterlesen »

Man kann den Kampf um das Bewusstsein der Menschen nicht gewinnen, wenn man permanent den Kampf um deren Unterbewusstsein verliert.” Ständig werden wir aber von “eingebetteten” Medien mit sinnverdrehenden Formulierungen bombadiert: “Sozial ist, was Arbeit schafft”, “Fördern und Fordern”, “Friedenserzwingende Maßnahmen”. Holdger Platta nimmt diesmal den Slogan „soziale Hängematte“ ins Visier. Artikel von Holdger Platta vom 30. April 2013 im Blog „Hinter den Schlagzeilen – Konstantin Weckers Webmagazin“ weiterlesen »
Man kann den Kampf um das Bewusstsein der Menschen nicht gewinnen, wenn man permanent den Kampf um deren Unterbewusstsein verliert.” Ständig werden wir aber von “eingebetteten” Medien mit sinnverdrehenden Formulierungen bombadiert: “Sozial ist, was Arbeit schafft”, “Fördern und Fordern”, “Friedenserzwingende Maßnahmen”. Holdger Platta nimmt diesmal den Slogan „soziale Hängematte“ ins weiterlesen »

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Grundeinkommen – Eine Hoffnung für die Politik nicht nur in Großbritannien
In Großbritannien verzweifeln viele an den aktuellen Reformen des Systems der sozialen Sicherung (siehe z.B. „Süddeutsche Zeitung“, „The Guardian“ oder – extrem zurückhaltend – „Frankfurter Allgemeine Zeitung“). George Monbiot, ein bedeutender investigativer Journalist und Kommentator im „Guardian“, drückt es so aus: „Was wir hier erleben ist brutaler Wirtschaftskrieg der Reichen gegen die Armen“ (Kommentar „Communism, welfare state – what’s the next big idea?“). Er fragt, wie es dazu kommt, dass die Mehrheit der Bürger das schweigend hinnimmt, und überlegt, was dagegen getan werden kann. Sein Schluss: Die Menschen können ihre Resignation nur überwinden, wenn eine starke Hoffnung sie antreibt. Konkrete Wege zum Besseren müssen sichtbar sein. Für die britische Situation sieht er zwei Kernideen einer solchen Hoffnung: eine scharfe, dem Marktwert entsprechende Grundsteuer und ein bedingungsloses Grundeinkommen…“ Artikel von Herbert Wilkens vom 05.04.13 beim Netzwerk Grundeinkommen weiterlesen »
"In Großbritannien verzweifeln viele an den aktuellen Reformen des Systems der sozialen Sicherung (siehe z.B. „Süddeutsche Zeitung“, „The Guardian“ oder – extrem zurückhaltend – „Frankfurter Allgemeine Zeitung“). George Monbiot, ein bedeutender investigativer Journalist und Kommentator im „Guardian“, drückt es so aus: „Was wir hier erleben ist brutaler Wirtschaftskrieg der Reichen weiterlesen »

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Skidelsky & Skidelsky für ein bedingungsloses Grundeinkommen
Ein kurzer Überblick von Volker Bahl vom 1.4.2013 weiterlesen »

Ein kurzer Überblick von Volker Bahl vom 1.4.2013

Der weltbekannte Keynes-Kenner (sie beziehen sich da auch auf einen Essay von Keynes aus dem Jahre 1930 "Economic Possibilities for Our Grandchildren") und Mitglied des britischen Oberhauses Robert Skidelsky hat zusammen mit seinem Sohn, dem Sozialphilosophen Edward Skidelsky ein Buch geschrieben - weiterlesen »

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2000 Euro für’s Nichtstun?
bge_schweizIn der Schweiz gibt es bald eine Volksabstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Aber auch in anderen Ländern wird darüber immer öfter diskutiert. Ne travaillez jamais – Nie wieder arbeiten! Diese Parole aus der Zeit der Pariser Commune wirkt heute wie ein Anachronismus: Arbeit zu schaffen, um die Arbeitslosigkeit zu senken, gilt heuer fast schon als Dogma der Politik und des allgemeinen Denkens. Auch der Durchschnittsbürger kann sich anscheinend kaum etwas anderes vorstellen als diese Logik des Wirtschaftens: eine gute Schulausbildung, eine gute Arbeit, ein guter Verdienst, ein gutes Leben…“ Artikel von Marcel Malachowski auf Telepolis vom 24.03.2013 weiterlesen »
bge_schweizIn der Schweiz gibt es bald eine Volksabstimmung zum bedingungslosen Grundeinkommen. Aber auch in anderen Ländern wird darüber immer öfter diskutiert. Ne travaillez jamais - Nie wieder arbeiten! Diese Parole aus der Zeit der Pariser Commune wirkt heute wie ein Anachronismus: weiterlesen »

Generation Y: Wollen die auch arbeiten?
Junge Beschäftigte verlangen eine neue Arbeitswelt. Sonst ziehen sie weiter zum nächsten Job. Ihre Ansprüche verändern die gesamte Wirtschaft. Artikel von Kerstin Bund, Uwe Jean Heuser und Anne Kunze im Handelsblatt online vom 14.03.2013 weiterlesen »
Junge Beschäftigte verlangen eine neue Arbeitswelt. Sonst ziehen sie weiter zum nächsten Job. Ihre Ansprüche verändern die gesamte Wirtschaft. Artikel von Kerstin Bund, Uwe Jean Heuser und Anne Kunze im Handelsblatt online vom 14.03.2013 externer Linkweiterlesen »

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Gesetzentwurf für bedingungsloses Grundeinkommen
50.000 Unterschriften für ein Gesetz für ein bedingungsloses Grundeinkommen haben rund 170 Gruppierungen darunter das Basic Income Network Italia von Juni bis Dezember 2012 gesammelt weiterlesen »
50.000 Unterschriften für ein Gesetz für ein bedingungsloses Grundeinkommen haben rund 170 Gruppierungen darunter das Basic Income Network Italia von Juni bis Dezember 2012 gesammelt. Den Entwurf samt der Unterschriften wollen sie nun dem neugewählten Parlament übergeben, die Voraussetzungen für eine Entgegennahme sind erbracht wird in der Meldung “weiterlesen »

Aus der Not heraus sind in vielen krisengeplagten Ländern der Eurozone Ansätze einer Solidarischen Ökonomie entstanden oder erleben eine Renaissance. Nich zuletzt anlässlich des in Wien vom 22. bis 24. Februar 2013 stattgefundenen Kongresses »Solidarische Ökonomie« widmete sich der Schwerpunkt in ak 580 dieser anderen Facette der Krise.“ ak-Sonderseite zum Solidarische Ökonomie Kongress 2013 weiterlesen »
"Aus der Not heraus sind in vielen krisengeplagten Ländern der Eurozone Ansätze einer Solidarischen Ökonomie entstanden oder erleben eine Renaissance. Nich zuletzt anlässlich des in Wien vom 22. bis 24. Februar 2013 stattgefundenen Kongresses »Solidarische Ökonomie« widmete sich der Schwerpunkt in ak 580 dieser anderen Facette der Krise." weiterlesen »

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) findet immer mehr Anhänger. Doch die Politik hinkt hinterher. Gespräch mit Ute Fischer Professorin Dr. Ute Fischer lehrt an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Sie ist Mitbegründerin der Initiative »Freiheit statt Vollbeschäftigung«, die 2003 ihre Thesen zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) für alle Bürger veröffentlichte. Interview von Regine Beyß in junge Welt vom 02.03.2013 weiterlesen »
Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) findet immer mehr Anhänger. Doch die Politik hinkt hinterher. Gespräch mit Ute Fischer Professorin Dr. Ute Fischer lehrt an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Sie ist Mitbegründerin der Initiative »Freiheit statt Vollbeschäftigung«, die 2003 ihre Thesen zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) für alle weiterlesen »

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