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Arbeiter*innen in Thailand produzierten Kleidung für Marken der Otto Group – Seit fünf Jahren warten sie auf ihren Lohn
„„Ich möchte OTTO sagen, dass wir zehn Jahre lang Kleidung hergestellt haben.“, sagt Hnin Hnin*, eine Arbeiterin aus Myanmar, die in der thailändischen Fabrik Royal Knitting Kleidung für OTTO-Marken herstellte. „Wir wurden geschädigt und fühlen uns hoffnungslos. Aber wir wollen Hilfe, damit wir das Geld bekommen, das uns zusteht.“ Im April 2020, im Zuge der COVID-19-Pandemie, entließ die Geschäftsleitung der Royal Knitting Factory in Thailand Hnin Hnin und weitere 208 Beschäftigte fristlos. Über 90 Prozent der Betroffenen sind Frauen aus Myanmar. Ihr Arbeitgeber verweigerte ihnen rechtswidrig den Lohn für geleistete Arbeit sowie Abfindungen. Fast fünf Jahre später und trotz des Urteils des thailändischen Gerichts gegen Royal Knitting, warten die 209 Arbeiterinnen und Arbeiter immer noch auf über 1.000.000 US-Dollar an unbezahlten Löhnen und Abfindungen…“ Pressemitteilung vom 13. Februar 2025
der Kampagne für Saubere Kleidung und mehr zur Kampagne zur Otto Group:
- Lieferkettengesetz: Beschwerde gegen Otto-Konzern. Entlassene einer ehemaligen Textilfabrik in Thailand kämpfen um Auszahlung ihrer Löhne
„Das deutsche Lieferkettengesetz von 2023 und ähnliche Vorgabe auf EU-Ebene waren zuletzt auch im Wahlkampf ein heißes Eisen. Parteien wie AfD und CDU wollen diesen Fortschritt im Kampf um Konzernverantwortung entweder abschaffen oder verwässern. Wie nötig solche Regularien in der globalisierten Wirtschaft mit Produktion in Billiglohnländern sind, zeigt ein Beispiel aus dem Nordwesten Thailands: Die Textilfabrik Royal Knitting im Städtchen Mae Sot nahe der Grenze zu Myanmar stellte im April 2020 während der Covid-Pandemie den Betrieb ein. 209 Beschäftigte, überwiegend Frauen aus dem Nachbarland, verloren ihre Jobs. Um ausstehende Lohnzahlungen und Abfindungen im Umfang von einer Million US-Dollar kämpfen sie bis zum heutigen Tag. Die Hamburger Otto Group war offenbar einer der Hauptabnehmer der Waren. Der Handelskonzern streitet indes jegliche Verantwortung ab und behauptet, dass die Kleidung zum Zeitpunkt der Entlassungen nicht von der Royal Knitting Factory gekommen sei, denn man habe die Geschäftsbeziehung 2017 beendet. Die Betroffenen hingegen haben Etiketten, Packlisten und Arbeitsanweisungen aus der Zeit bis 2020 gesammelt, die das Gegenteil belegen sollen. (…) »Heute früh um 9 Uhr haben wir die Beschwerde gegen Otto beim BAFA eingereicht«, informierte Simon Simanovski, ein auf Wirtschaft und Menschenrechte spezialisierter Anwalt, am Donnerstag bei einem Webinar der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC). Darin wird argumentiert, dass Otto es bis heute versäumt habe, Abhilfe zu schaffen im Sinne der Beschäftigten. Das mache deutlich, dass das Unternehmen seine Menschenrechtsverpflichtungen gemäß dem deutschen Lieferkettengesetz nicht erfüllt habe. Hinter dem Kürzel BAFA steht das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das zuständig für Beschwerden rund um das Lieferkettengesetz ist. (…) Von einer echten Chance spricht (…) Anwalt Simanovski. Das BAFA müsse die Beschwerde nun genau prüfen, was aber dauern könne. Am einfachsten wäre es, wenn Otto seine Blockadehaltung aufgeben und konstruktiv an einer Lösung mitwirken würde, so der Appell von CCC, MAP und Betroffenen. Sei es mit eigenem Geld oder im Einwirken auf die Lieferanten vor Ort. Yamaken Apparel, die Mutterfirma von Royal Knitting, sei anders als dieser Subunternehmer ein direkter Geschäftspartner.“ Artikel von Thomas Berger vom 20. Februar 2025 in Neue Deutschland online - „Wir bitten nur um Gerechtigkeit“ – Entlassene Arbeiter*innen gegen OTTO
„Verteidigung von Arbeitsrechten mit dem deutschen Lieferkettengesetz: Eine Beschwerde wird von der internationalen Clean Clothes Campaignim Namen von Arbeiter*innen aus Myanmar geführt. Sie haben in der Royal Knitting Factory in Thailand Kleidung für Marken der Otto Group hergestellt. Seit fast fünf Jahren werden den Arbeiter*innen rechtlich zustehende Löhne und Abfindungen von der Fabrik vorenthalten
. OTTO behauptet, während des strittigen Zeitraums keine Geschäftsbeziehung mit dieser Fabrik unterhalten zu haben, und weist die Verantwortung von sich. Auch wenn die Otto Group den Arbeitnehmer*innen diese Löhne nicht direkt schuldet, ist sie nach unserer Auffassung nach dem deutschen Lieferkettengesetz dafür verantwortlich, wirksame Maßnahmen zu ergreifen gegen Arbeitsrechtsverletzungen wie die im zugrunde liegenden Fall…“ Meldung vom 18. Februar 2025 der Kampagne für Saubere Kleidung
mit einem Video