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Krankenhäuser in Bosnien-Herzegowina bestreikt: Sie wollen geregelte Arbeitsbedingungen, gerade in Zeiten der Epidemie
Am Montag, 25. Januar 2021 gab es in Mostar im Herzegovina-Neretva Canton (HNC) eine Großkundgebung der seit Wochen streikenden Gesundheitsbeschäftigten, die neben einer Lohnerhöhungen auch einen neuen Rahmentarif fordern, um ihre Arbeitsbedingungen zu regeln. Die Bezirksregierung signalisiert zwar inzwischen Verhandlungsbereitschaft, ohne aber irgendwelche konkreten Angaben dazu zu machen, weswegen nach der Demonstration auch eine Mahnwache in Zelten vor dem Regierungssitz organisiert wurde, die seitdem fortgesetzt wird. In dem Bericht „Strike of Health Workers in Bosnia continues“ am 27. Januar 2021 in der Sarajevo Times
kommt auch ein Sprecher der „Independent Trade Union of Health Workers of the HNC“ zu Wort, der unterstreicht, dass die bisherigen Ankündigungen bzw. Zusagen der Regionalregierung allesamt leeres Gerede gewesen seien. Das einzig konkrete, was geschehen sei, war die Einleitung eines juristischen Verfahrens, das den Streik für illegal erklären soll. Die Gewerkschaft habe dem Gericht alle Dokumente zur Verfügung gestellt, die nachweisen würden, dass der Streik allen gesetzlichen Bestimmungen entspreche und die rund 2.000 Streikenden würden ihre Aktion weiter fortsetzen, so der Gewerkschaftssprecher. Siehe dazu eine weitere aktuelle Meldung und eine Meldung aus dem Dezember 2020 zum Beginn des aktuellen Streiks:
- „Bosnia health workers protest for rights, wages amidst COVID-19 pandemic“ am 25. Januar 2021 bei Reuters
meldet ebenfalls die Demonstration vom Montag, fügt dem aber sowohl hinzu, dass auch die Forderung nach dem Rücktritt des Gesundheitsministers erhoben wird, als auch, dass in dem Zeltlager ein Hungerstreik in Vorbereitung ist.
- „South Bosnian health care workers protest demanding protection of rights“ am 18. Dezember 2020 bei N1
meldete die Wiederaufnahme des Streiks – der, ursprünglich am 10. Dezember begonnen, nach einer ersten gerichtlichen Verfügung kurzfristig unterbrochen worden war und nun fortgesetzt wurde, wie ein Gewerkschaftssprecher betonte „im Vertrauen darauf, dass das Gericht entsprechend den gesetzlichen Bedingungen zu unseren Gunsten urteilen wird“ – was dann in der ersten juristischen Runde auch geschehen war.
Siehe zu einem der Hintergründe:
- Abwerbung und Ausverkauf. Bosnien-Herzegowina Das Land hat viel medizinisches Personal an Deutschland verloren. In der Corona-Krise fehlt es schmerzlich
„Hier können sie nur davon träumen, gegen die Pandemie mit einem Gesundheitssystem gewappnet zu sein, das deutschen Standards gleicht. In Bosnien-Herzegowina gab es Anfang April gerade einmal 258 Beatmungsgeräte, sprich: 7,3 pro 100.000 Einwohner. Für Deutschland lag zu diesem Zeitpunkt das Verhältnis bei einem Bestand von mehr als 30.000 Aggregaten bei 36,1 pro 100.000. Doch nicht allein die mangelhafte Ausstattung der Hospitäler ist bedenklich. Seit Jahren leidet das bosnische Gesundheitswesen darunter, dass Ärzte und Pflegekräfte in EU-Staaten abwandern, und das massiv. (…) Der Wegfall der in diverse EU-Staaten abgewanderten Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte mache sich eben in Ausnahmesituationen besonders bemerkbar. Freilich sei die Auswanderung kein neues Phänomen, so Okanović. Einen Exodus in den Westen hat es immer gegeben, auch schon vor dem Bürgerkrieg Anfang der 1990er. In den letzten Jahren nun hat erkennbar mehr medizinisches Personal das Land verlassen. (…) Hauptsächlich junge Bosnier verlassen zumeist unmittelbar nach der Schule ihre Heimat und kehren oft nicht mehr zurück. Für Evresa Okanović ist das frustrierend, doch kann sie es diesen Arbeitsnomaden nicht übelnehmen, dass sie in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft ihr Heil woanders suchen. Okanović weiß von befreundeten Direktoren, wie es in größeren Kliniken aussieht. „In Bihać versuchen Agenturen, Personal für die Arbeit in Deutschland abzuwerben. Sie sind dabei nicht zimperlich, gehen sehr aggressiv vor und bombardieren die Schwestern mit Mails und Anrufen.“ In Deutschland haben neben dem demografischen Wandel auch die niedrigen Gehälter in der Pflege und jahrelange Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen zum Mangel an qualifizierten Kräften beigetragen. Anstatt die Ursachen wirksam zu bekämpfen, wirbt die deutsche Regierung vermehrt um Fachpersonal aus dem Ausland. Und Pfleger aus dem ehemaligen Jugoslawien genießen einen ausgezeichneten Ruf. (…) Bereits Ende 2018 arbeiteten in Deutschland 533 Mediziner aus dem Balkanstaat, was einer Steigerung von 17,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprach…“ Artikel von Philip Jokić und Robert Putzbach vom 20.05.2020 im Freitag online(Ausgabe 20/2020)
- und ähnlich: Covid-19: Gesundheitswesen in Bosnien und Herzegowina
„Das bosnische Gesundheitssystem ist seit Jahren unterfinanziert. Es mangelt an Medizinern und Ausstattung. Strenge Maßnahmen sollen nun vor dem Kollaps schützen. (Stand: 19. Mai 2020)…“ Beitrag von Martin Gaber bei Germany Trade & Invest - Wir erinnern daher an unser Dossier Pflegenotstand: (Wieder mal) Ausländer rein! Also in die Pflege. Die verzweifelte Hoffnung stirbt offensichtlich zuletzt