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Updated: 02.11.2009 12:03

Gewerkschaften in Iran

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Führungsmitglieder der Zuckergewerkschaft im Iran zu Gefängnisstrafen verurteilt - Handelt jetzt!new

„Im Bestreben, die im vorigen Jahr von Arbeitnehmern des riesigen Plantagen- und Zuckerraffineriekomplexes Haft Tapeh im südlichen Iran gegründete unabhängige Gewerkschaft zu zerschlagen, hat ein Gericht am 12. Oktober sechs Führungsmitglieder der Gewerkschaft aufgrund von Anklagen aus dem Oktober 2007 zu unverzüglich zu vollziehenden Gefängnisstrafen verurteilt. Die gegen drei Führungsmitglieder aufgrund ihrer Gewerkschaftstätigkeiten wegen "Gefährdung der nationalen Sicherheit" im Zusammenhang mit Arbeitnehmeraktionen 2008 verhängten Strafen waren im September in Berufungsverfahren aufgehoben worden. Zwei weitere Führungsmitglieder, der Vorsitzende Ali Nejati und der Kommunikationsbeauftrage Reza Rakshan, gegen die lange Gefängnisstrafen verhängt wurden, warteten immer noch auf das Ergebnis ihres Berufungsverfahren, als das Gericht in der Stadt Dezful die sechs Führungsmitglieder wegen ähnlicher Anklagen wie 2007 verurteilte…Aktion der IUL - Vereinigt Lebensmittel-, Landwirtschafts- und HotelarbeitnehmerInnen weltweit vom 28.10.2009 externer Link

Lehrer-Gewerkschafter festgenommen

Zum Weltlehrertag wollten sie sich treffen - das kam nicht zustande, weil die Repressionsorgane zuschlugen: 12 Mitglieder der Lehrergewerkschaft wurden festgenommen. Diese erneute Unterdrückungsmaßnahme gegen die Gewerkschaftsbewegung wird vermeldet in "Several members of Teachers Union Arrested" externer Link von den Human rights activist in Iran am 6. Oktober 2009.

Debatte Arbeiterbewegung im Iran: Zur Sonne, zur Freiheit

Mansur Osanlu ist auf einem Auge erblindet. Das andere Auge konnte nur durch eine Operation vorerst gerettet werden. Wie barbarisch das Folterregime der Islamischen Republik mit unschuldigen Häftlingen umgeht, konnte die Welt nach der blutigen Niederschlagung der Protestbewegung trotz Zensur in den Medien verfolgen. Was innerhalb der iranischen Gefängnismauern, dort, wo die Welt nicht zusieht, passiert, wollen sich viele lieber nicht vorstellen. Die Grausamkeit der Folterer ist grenzenlos. Mansur Osanlu hat diese Grausamkeit am eigenen Leib gespürt. Osanlu ist der prominenteste Kämpfer für freie Gewerkschaften im Iran. Er ist Gründungsmitglied und Präsident der Syndicate of Workers of Teheran and Suburbs Bus Company (SWTSBC), einer Gewerkschaftsorganisation im Großraum Teheran mit mehreren tausend Mitgliedern, die meisten von ihnen beim Busunternehmen Sherkate Vahed, der United Bus Company of Teheran, beschäftigt…Artikel von Saba Farzan in der Taz vom 31.07.2009 externer Link

Globaler Aktionstag für Solidarität am 26. Juni 2009

Globaler Aktionstag für Solidarität am 26. Juni 2009Vier globale Gewerkschaftsorganisationen, die zusammen über 170 Millionen ArbeiterInnen repräsentieren, rufen zu einem weltweiten Aktionstag am 26. Juni auf, an dem Gerechtigkeit für Iranische ArbeiterInnen gefordert wird. Es werden Demonstrationen vor Iranischen Botschaften und Konsulaten stattfinden um gegen die fortwährende Vorenthaltung von Rechten und die ständigen Verhaftungen von GewerkschafterInnen in dem Land zu protestieren. Siehe dazu die Webseite der Kampagne externer Link und für weitere Informationen den 'Get Active' Link klicken

Act NOW! Iran: Anklage gegen festgenommene Gewerkschafter fallenlassen!

„Ali Nejati, Feridoun Nikoufard, Mohammed Heydari Mehr, Ghorban Alipour und Jalil Ahmadi sind Anführer der Arbeitergewerkschaft an der Haft Tapeh Zuckerrohrplantage und Industriegesellschaft in Shush, eine Partnerin der IUF. Die 5000 Arbeiter und Arbeiterinnen bei der Haft Tapeh mussten im Laufe der letzten zwei Jahre des öfteren ihren Betrieb bestreiken, um gegen Lohnausfälle zu protestieren und um generelle Rechte für die Arbeiter und Arbeiterinnen einzufordern. Sie wurden dafür wiederholt belästigt und schikaniert. In Verdacht geratene militante Gewerkschafter wurden festgenommen und öffentlich ausgepeitscht. Am 20. Dezember letzten Jahres wurden die fünf führenden Gewerkschafter aufgrund ihrer Gewerkschaftsarbeit wegen "Staatssicherheit gefährdendem Verhalten" angeklagt. Es erwarten sie möglicherweise längere Haftstrafen…“ Die Act NOW!-Kampagne bei Labourstart externer Link

Zwei Gewerkschaftsaktivistinnen im Sanandaj/Iran Opfer der Prügelstrafe

Die beiden Gewerkschaftsaktivistinnen Shiva Kheyrabadi and Susan Razani wurden am 18. Februar ausgepeitscht. Ihr “Verbrechen”: Teilnahme an einer Demonstration zum internationalen Kampftag der ArbeiterInnen am 1. Mai in Sanandaj/Iranisch-Kurdistan. Quelle der nachfolgend dokumentierten Meldung mit einem vorbereiteten Protestschreiben ist Iranian Workers' Solidarity Network externer Link (IWSN), gefunden bei Entdinglichung

Festnahme zweier Arbeiterbewegungsaktivisten

Am Morgen des 23.12.2008 wurde Bijan Amiri, Arbeiter des iranischen Automobilkonzerns Khodrosazi und aktives Mitglied des Arbeiterbergsteigerteams, nach einer Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsdienst des Konzerns, beim Verlassen des Firmengeländes vor der Firma festgenommen und dem iranischen Geheimdienst SAWAMA übergeben. In derselben Nacht gingen Mohsen Hakimi und seine Ehefrau zu Amiris Familie um Trost und Hilfe zu bieten. Während des Besuches stürmten bewaffnete Zivilpolizisten in sein Haus und durchsuchten das ganze Haus und jegliche Anwesende dort sowie ihre Taschen. Sie konfiszierten den Personalausweis von Mohsen Hakimi und nahmen ihn fest. Die Maßnahme der Zivilpolizisten stieß auf Widerstand und Protest von Seiten Mohsen Hakamis. Er verlangte die Dienstausweise und bestand auf einen vom Staatsanwalt erlassenen Durchsuchungsbefehl. Angaben seines Anwaltes zufolge sitzt Hakimi zur Zeit im Gefängnis Ewin. Beide sind Aktivisten des Arbeiterkomitees „Komitee Hamaahangi baraye idschade Taschakole“ Kargari (Koordinierungskomitee zum Aufbau einer Arbeiterorganisation).“ Deutsche Zusammenfassung der persischen Homepage von „Komitee Hamaahangi baraye idschade Taschakole“ per Mail an die Redaktion de LabourNet vom 25.12.2008. Weiterhin melden andere Quellen: „… Am 27.12.2008 wurde Ebrahim Madadi, stellv. Vorsitzender der Gewerkschaft der Busbetriebe Teherans und Umgebung (Vahed), durch Sicherheitskräfte verhaftet. Seitdem ist sein Schicksal ungewiss. Alle Versuche seiner Familie und anderen Gewerkschaftsmitgliedern sich über seinen Verbleib zu informieren, blieben erfolglos…“ Die KollegInnen vom Solidaritätskomitee mit den iranischen Arbeiterinnen – Hamburg schreiben dazu: „Die neue Welle der Verhaftungen findet in einer Zeit statt, in der sich die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Krise im Iran enorm verschärft hat. Das reaktionäre, kapitalistische, islamische Regime will durch die neuen Verhaftungen eine Angstsituation schaffen, um die Proteste verschiedener gesellschaftlicher Kräfte im Keim zu ersticken. Wir rufen alle Arbeiter- und Menschenrechtsorganisationen und alle fortschrittlichen Menschen auf, die Verhaftungen zu verurteilen und für die Freilassung der Verhafteten einzutreten.“

Todesurteil gegen Lehrergewerkschafter verhindern!

Todesurteil gegen Lehrergewerkschafter verhindern!Die Bildungsinternationale hat eine weltweite Solidaritätskampagne mit Farzad Kamangar begonnen, einem Lehrergewerkschafter, der wegen angeblicher Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung - gemeint ist die kurdische PKK - vom Obersten Gericht im Juli zum Tode verurteilt wurde. Seitdem gibt es auch ein nationales Solidaritätskomitee im Iran, dessen Widerstand die EI mit ihrer Kampagne unterstützt. Weiteres in dem Aufruf der EI "Stop the execution of teacher unionist Farzad Kamangar" externer Link vom 14. August 2008.

  • Ein Brief von Farzad Kamangar
    Ein Brief des akut von der Ermordung durch den iranischen Staat bedrohten kurdischen Gewerkschafters und politischen Aktivisten Farzad Kamangar externer Link, der unter dem vollständig unbewiesenen Vorwurf der PKK-Mitgliedschaft zum Tode verurteilt wurde, wurde von den KollegInnen abei Entdinglichung auf dem Socialist Blog News gefunden

  • Bisher keine Hinrichtung von Farzad Kamangar
    Nach Meldungen der Gewerkschaft Education International ist Farzad Kamangar noch am Leben. Er wurde zwar aus seiner Zelle in den Hinrichtungsblock gebracht, konnte sich aber mit seinem Rechtsanwalt am gestrigen Mittwoch treffen. Trotzdem bleibt seine Situation sehr kritisch. Bitte nehmt umgehend an der Act-Now-Kampagne bei LabourStart externer Link teil, um diesen staatlichen Mord zu verhindern. Der Artikel „Iranian teacher unionist still alive, but remains at riskexterner Link findet sich bei Education International.
    [Anmerkung Redaktion LabourNet: Aus uns unbekannten Gründen ist zur Zeit der Server von LabourStart nicht zu erreichen. Alternativ kann ein Protestbrief via Education International versandt werden. Bitte im o.a. Artikel das Kästchen „Send an online message to President Mahmoud Ahmadinejad now!“ anklicken.]

  • Iranischer Gewerkschafter könnte heute [Mittwoch, 26.11.2008]gehängt werden – Sofortiger Protest erforderlich!
    “Education International (EI) has been informed that Farzad Kamangar, the Iranian Kurdish teacher and social worker sentenced to death on "absolutely zero evidence" according to his lawyer, could be hanged on Wednesday 26 November 2008. According to several reliable sources, he has been taken from his cell 121 in ward 209 of Tehran’s Evin prison in preparation for execution. Jail security officers are said to have told him he is about to be executed and they are making fun of him, calling him a martyr. The Revolutionary Court issued the death sentence against Kamangar on 25 February 2008. His lawyer has said: "Nothing in Kamangar’s judicial files and records demonstrates any links to the charges brought against him." Kamangar was cleared of all charges during the investigation process. The last time Kamangar was seen, he was at the health clinic of Evin prison and his physical condition was poor. Witnesses testify that he has been beaten again. Kamangar has not been allowed to see his lawyer or family members for the past two months. EI has been appealing to the Iranian authorities to commute Kamangar's death sentence and ensure his case is reviewed fairly.Now, EI is once again appealing to Iranian judicial authorities to halt the execution. EI is also asking members of the international community urgently to intervene.” Siehe die Act-Now-Seite von LabourStart externer Link engish text

  • Save Farzad: Your support is still urgently needed!
    Ein Kampagnen-Update externer Link engish text von dem internationalen LehrerInnengewerkschaftsdachverbandes Education International –EI – zum Fall des zum Tode verurteilten kurdischen Lehrers, Journalisten, Gewerkschafts- und Menschenrechtsaktivisten Farzad Kamangar.

Verhaftung von gewerkschaftlich aktiven LehrerInnen

„Education International meldet, dass eine Reihe von gewerkschaftlich organisierten LehrerInnen, welche sich in einer Privatwohnung versammelt hatten, um Aktivitäten anlässlich des Internationalen Tages der LehrerInnen am 5. Oktober zu diskutieren, von der Geheimpolizei zeitweise inhaftiert und zum Teil geschlagen worden sind. LehrerInnen im Iran ist es verboten, sich gewerkschaftlich zu organisieren.“ Zusammenfassung von Entdinglichung zum Artikel „Arrest of teachers attending a union meetingexterner Link engish text bei Education International vom 01.10.2008

Protest intensified repression against labour activists - No to whippings and executions!

“Repression against labour activists in Iran is intensifying. In recent weeks, there have been numerous cases of arrests and jailings. Most shocking perhaps was the sentencing of two women labour activists (Sousan Razani and Shiva Kheirabadi) to 15 lashes and four months in prison -- for the "crime" of participating in a May Day celebration. Additional cases which concern us include:
Mr. Abdullah Khani, 40 lashes and 91 days in prison
Mr. Seyed Qaleb Hosseini, 50 lashes and 6 months in prison
Mr. Khaled Hosseini, 30 lashes and suspended prison sentence
Mr. Farzad Kamangar, a Kurdish teacher, sentenced to death
Mr. Afshin Shams, arrested
Mr. Mansour Osanloo, leader of Tehran 's bus workers, in prison since July 2007
We call on the Iranian government to immediately release these prisoners and to cease all repression of labour activists.
Die LabourStart-Kampagne vom 14.08.2008 externer Link engish text

Lasst die Gewerkschafter frei!!!!

Es gibt kein öffentliches Leben und keine aktive Gewerkschaftsarbeit im Iran ohne mehrere Gerichtsverhandlungen ohne Bußgeldstrafe ohne Bedrohung und Entlassung. Die Gewerkschaftsaktivisten müssen unter härtesten Bedingungen Tag und Nacht für Ernährung ihre Familie und die Fortsetzung ihrer halb illegalen Gewerkschaftsarbeit kämpfen. Die Iranische Regierung und die Sicherheitsbeamten haben gnadenlos das Ziel verfolgt die neue Gewerkschaftsbewegung im Iran im Keim vernichten. Systematische Verfolgung und Verhaftung ist Alltagspolitik im Iran. Laut aktuellen Berichten sind zurzeit drei Gewerkschaftsführer in der Haft.

6. März 2008, der Internationaler Aktionstag zum Protest gegen die Inhaftierung der iranischen Spitzengewerkschaftern Irans und für die Forderung ihrer Freilassungen!

Mansour Osanloo und Mahmoud SalehiDavid Cockroft, der Generalsekretär der ITF (Internationale Transport Föderation), hat ihre Mitgliedgewerkschaften weltweit zur Unterstützung eines Aktionstags am 6. März 2008 aufgerufen, durch unterschiedliche Protestaktionen und Maßnahmen die Freilassung von zwei führenden Gewerkschaftern im Iran (Ossanlou und Salehi) zu fordern und ihre Solidarität mit den Arbeitern Irans zu demonstrieren. Weitere Informationen finden sich auf der Sonderseite der ITF externer Link

  • Act-Now: Lasst die Kollegen frei und respektiert die Arbeiterrechte
    „Der ITUC und die ITF organisieren einen internationalen Aktionstag zur solidarischen Unterstützung der iranischen ArbeiterInnen am 6 März. Wir wollen, dass Mansour Osanloo und Mahmoud Salehi sofort und bedingungslos freigelassen werden. Ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich. Wir fordern auch, dass die Grundrechte der iranischen Kollegen, so wie sie in den Kernkonventionen der ILO festgelegt sind, respektiert werden. Die Inhaftierung von Osanloo und Salehi ist kein Einzelfall. Kürzlich wurden neun KollegInnen aus dem Bildungssektor zu 91 Tagen Haft verurteilt. Die iranische Regierung spricht von "Bedrohungen der nationalen Sicherheit". In Wirklichkeit will sie unabhängige Gewerkschaftsarbeit unterdrücken. Diese Unterdrückung eskaliert. Darum möchten die internationalen Gewerkschaften zusammen mit Menschenrechtsaktivisten eine klare Botschaft an die Regierung des Irans schicken. Zwei Wochen nach dem 6 März finden das iranische Neujahrsfest und Parlamentswahlen statt…Die Act-Now-Kampagne von LabourStart externer Link mit weiteren Links und der Möglichkeit Online zu protestieren

Aktivisten der LehrerInnengewerkschaft inhaftiert

... Gleichzeitig bestätigte ein Berufungsgericht die dreijährige Haftstrafe gegen Alireza Hashemi, den Generalsekretär der LehrerInnengewerkschaft Teachers Organization in Iran, der wie viele seiner KollegInnen nach Protesten und Streiks im Frühjahr 2007 schon einmal inhaftiert worden war, sein Kollege Ali Poursoleiman wurde wegen “Vergehen gegen die nationale Sicherheit” zu einer dreijährigen Haftstrafe bei fünf Jahren Bewährung verurteilt. In Kermanshah setzt derzeit die regionale Verwaltung Mitglieder der illegalisierten LehrerInnengewerkschaft Kermanshah Teachers Association unter immer stärkeren Repressionsdruck…Bericht auf der Seite Entdinglichung vom 20.01.2008 mit allen weiteren Links externer Link

Erneute repressive Massnahmen gegen Ebrahim Madadi und andere iranische ArbeiterInnen

„Ebrahim Madadi, Vizepräsident der von dem zu fünf Jahren Haft verurteilten Mansour Osanloo geleiteten Gewerkschaft der BusfahrerInnen der Vahed-Busgesellschaft ist, nachdem er im Dezember auf freien Fuss gesetzt wurde, erneut und ohne Grund von einem Gericht in Tehran vorgeladen worden. Ansonsten meldet die gleiche Quelle (ILRW), dass im Rahmen einer Einschüchterungsaktion seitens des Managements mindestens 40 ArbeiterInnen der Azmayesh-Fabrik entlassen wurden, um die Belegschaft von weiteren Protesten gegen niedrige Löhne und miese Arbeitsbedingungen abzuhalten.Meldung bei Entdinglichung vom 07.01.2007 externer Link mit den entsprechenden Links

Gewerkschafter Madadi freigelassen, Dehghan auf Kaution frei und Osanloo and Salehi weiterhin in Haft

Nach einer Meldung der Gewerkschaft Vahed vom 17.12.2007 ist Ebrahim Madadi, Vice-Präsident der Gewerkschaft am 16.12.2007 freigelassen worden. Er war seit dem 9. August in Haft, weil er angeblich gegen die Nationale Sicherheit verstoßen hat (Er hat vor dem Haus von Mansour Osanloo gegen dessen Verhaftung protestiert!) Herr Reza Dehghan, Mitglied des Gründungskomitees einer Gebäudemalergewerkschaft wurde gegen eine Kaution freigelassen. Er war seit dem 18. November in Haft.
Mansour Osanloo ist weiterhin in Haft, nachdem ein islamisches Gericht das Urteil von 5 Jahren gegen Ihn für rechtskräftig erklärte und jeglichen Widerspruch dagegen für ausgeschlossen erklärt hatte. Nach einer Augenoperation geht es ihm gesundheitlich nicht sehr gut.
Die Meldungen über Herrn Mahmoud Salehi sind sehr beunruhigend. Wie das LabourNet Germany berichtete ist er am 11. Dezember bewusstlos ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er liegt im Tohid Hospital auf der Neurologischen Station und nach der unten aufgeführten Meldung ist sein Zustand sehr ernst. Ein ausführlicher (englischer) Bericht über Herrn Salehi, seinem Gesundheitszustand, den Isolations-Haftbedingungen im Gefängnis von Sanandaj, Todesdrohungen gegen die Gefangenen von Seiten der Gefängnisaufseher und einem Hungerstreik eines anderen Gefangenen gegen die unmenschlichen Bedingungen findet sich unter „Unconscious Mahmoud Salehi Taken to Hospital“ bei der International Alliance in Support of Workers in Iran (IASWI) externer Link

Grußkartenkampagne für inhaftierte Gewerkschafter im Iran

„Die ITF ruft alle Verkehrsgewerkschaften dazu auf, eine Solidaritätsbotschaft an Mansour Osanloo und Mahmoud Salehi zu schicken, die noch immer wegen ihrer Gewerkschaftsaktivitäten inhaftiert sind. Sie unterstützt damit die Grußkartenkampagne, die die britische Sektion von Amnesty International jedes Jahr von November bis Ende Januar organisiert und bei der Aktivist/innen Tausende von Karten mit Unterstützungsbotschaften an Menschen schicken, die wegen der Wahrnehmung ihrer Menschenrechte inhaftiert oder Opfer von Repressalien sind…Meldung der ITF vom 06.12.2007 externer Link mit allen weiteren Links

Ossanlou (Vorsitzende der Vahed Gewerkschaft) und Madadi (Vizepräsident der Vahed Gewerkschaft) zu jeweils 5 und 2 Jahren Haft verurteilt!

Ossanlou und MadadiAm 28. Oktober 2007 wurden die Gerichtsbeschlüsse des islamischen iranischen Gerichts den seit Monaten inhaftierten Gewerkschaftern, Herrn Ossanlou und Madadi, in den Gefängnissen Ewin/Teheran und Gowhardasht/Karadj mitgeteilt. Es ist zu erwähnen, dass ihre Gerichtsprozesse unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden. Es wurde ihnen vom Gericht „Aktivitäten gegen die Staatssicherheit“ vorgeworfen. Die zwei Rechtsanwälte von Herrn Ossanlou und Madadi gaben bekannt, dass das islamische Gericht die Urteile für rechtskräftig erklärte und kein Widerspruch eingelegt werden darf. Die Urteile dieser populären Gewerkschafter sollen zur Einschüchterung aller Arbeiteraktivisten und Gewerkschafter Irans dienen. Der Vorsitzende der ITF (Internationale Transporter Föderation), Herr David Cockroft, hat bereits die ungerechten Urteile scharf verurteilt und gegen das Vorgehen der Herrscher Irans weltweite Proteste angekündigt.“ Vollständige Mail an die Redaktion des LabourNet vom 31.10.2007

Herr Madjid Hamidi, ein Arbeiteraktivist Irans, wurde nach einem Attentat lebensgefährlich verletzt!

„Am Donnerstag 18. Oktober 2007 wurden sieben Schüsse von drei unbekannten Personen auf Herrn Madjid Hamidi abgegeben. Da die Ärzte in der Stadt Sanandadj die Kugel aus seinen Nacken nicht heraus operieren könnten, wurde er zur Behandlung nach Teheran transportiert. Er schwebt zurzeit in Lebensgefahr. Herr Hamidi ist ein bekannter Arbeiteraktivist und ein Mitglied des Koordinationskomitees zum Aufbau der Arbeiterverbände Irans und ebenso ein Mitglied des Komitees zur Verteidigung der Rechte von Herrn Salehi, der zurzeit wegen seiner gewerkschaftlichen Aktivitäten im Gefängnis sitzt. Am selben Tag suchten die Täter im Haus von Herrn Behzad Sohrabi, ein weiterer bekannter Arbeiteraktivist Irans, nach ihm. Er hatte Glück und war nicht Zuhause. Der Terror der Arbeiteraktivisten Irans ist eine neue Dimension der Unterdrückung der Arbeiterbewegung im Iran.“ Email an die Redaktion des LabourNet Germany vom 19.10.2007

Update zu „Neue Welle der Inhaftierung der Arbeiteraktivisten im Iran“ vom 15.08.2007

Mitteilung der Union der arbeitslosen und entlassenen Arbeiter Irans über die Haftstrafen ihrer zwei Vorstandsmitglieder: „Am 15. August 2007 wurden die Gerichtsbeschlüsse über die Höhe der Haftstrafen von Vorstandsmitgliedern der Union der arbeitslosen und entlassenen Arbeiter Irans, Herrn Sheys Amani und Sedigh Karimi, schriftlich ihnen mitgeteilt. Es wurde ihnen vorgeworfen, Aktivitäten gegen die Staatssicherheit unternommen gehabt zu haben. Herr Amani und Karimi wurden jeweils zu 2,5 Jahren Haft verurteilt. Laut Gerichtbescheid dürfen Harr Amani nach dem halben und Herr Karim nach einem Jahr nach dem Beginn der Haftzeit den Rest der Haftstrafe gegen Zahlung einer Geldstrafe abkaufen.15. August 2007“ Mail an die Redaktion des LabourNet vom 15.08.2007

Solidaritätstag beginnt mit Verhaftungen und Einschüchterungen

Mansour Osanloo und Mahmoud SalehiWie berichtet sind am 9.8.07 fünf Vorstandsmitglieder der Vahed-Gewerkschaft in Teheran verhaftet worden. Dies geschah sicherlich nicht zufällig am Internationaler Aktionstag für die Freilassung von Mansour Osanloo und Mahmoud Salehi, zwei ebenfalls in Haft sitzenden Funktionären der Vahed. Die Kollegen der Vahed schreiben: „Nach dem Aufruf der ITF und ITUC zur Veranstaltung des internationalen Protesttages gegen die Festnahmen von Herrn Salehi und Ossanlou, die zwei populären Gewerkschafter Irans, entschied die Vahed-Gewerkschaft nach der Abstimmung der Gewerkschaftsmitglieder, die Familie Ossanlous zu besuchen und ihre Solidarität mit der Familie, die seit über einem Monat keinen Bescheid über Schicksal von Herrn Ossanlou hat, zum Ausdruck zu bringen.Damit der Busbetrieb in Teheran nicht gestört wird, empfahlen wir unser Mitglieder, sie Familie Ossanlous am Donnerstag 9. August binnen 7 bis 19 Uhr zu besuchen. Am Donnerstagmorgen, als die Vorstandsmitglieder sich vor dem Haus von Herrn Ossanlou trafen, sahen sie, dass viele Sicherheitskräfte dort präsent waren und die Menschen am Besuch der Familie hinderten. Die Sicherheitskräfte nahmen die Vorstandsmitglieder, die Herren Ebrahim Madadi, Seyed Dawood Razawi, Yaghoub Salimi Ebrahim Nowroozi Gowhari und Homayoon Djaberi, fest und brachten sie ins Narmak Polizei Revier. Am Freitag bekamen wir mit, dass die inhaftierten Vorstandsmitglieder und ein Freund der Familie, Herrn Taher Sadeghi, gemeinsam in Evin-Gefängnis verschickt wurden. Gewerkschaft der Arbeiter der Busbetriebe in Teheran und Umgebung, Freitag den 10. August 2007.“ Weitere Informationen vom weltweiten Solidaritätstag in der (englischen) Pressemitteilung der ITF externer Link International Transport Workers' Federation vom 09.08.2007

5 Vorstandsmitglieder der Vahed-Gewerkschaft in Teheran verhaftet!

Der Sprecher der Gewerkschaft Vahed, Herr Saeed Torabian informierte die Internationale Transportarbeiter Föderation darüber, dass heute morgen 5 Vorstandsmitglieder der Vahed-Gewerkschaft in Teheran in ihren Wohungen verhaftet wurden. Bestätigt wurden die bisher Namen der Herren Ebrahim Madadi, Davood Razavi, Mansour Salimi und Dawari. Weitere Informationen folgen. Treffenderweise ist heute auch der Internationaler Aktionstag für die Freilassung von Mansour Osanloo und Mahmoud Salehi. Siehe dazu „Iran : Five leaders of bus workers union arrested in Tehranexterner Link bei Labourstart vom 09.08.2007

Internationaler Aktionstag für die Freilassung von Mansour Osanloo und Mahmoud Salehi am 9. August 2007

Die Internationale Transportarbeiter-Föderation – ITF – hat für den 9. August 2007 einen internationalen Aktionstag für die Freilassung von Mansour Osanloo und Mahmoud Salehi ausgerufen. Weitere Informationen auf der Webseite der ITF „International day of action called over detention of Iranian union leadersexterner Link vom 26.07.2007
Aufgerufen sind natürlich auch gewerkschaftliche Organisationen. An eben diese wendet sich ein Schreiben der ITF direkt und bittet um Rückmeldung über geplante Aktionen externer Link pdf-Datei.

Update zu „Neue Welle der Inhaftierung der Arbeiteraktivisten im Iran“ vom 13.06.2007

„Die Arbeiteraktivisten Herrn Amani und Karimi wurden nach 50 Tagen Haft gegen hohe Kautionen freigelassen! Die Herrn Sheyss Amani und Sedigh Karimi, die Mitglieder des Vorstandes des Vereins der Enlassenen und Arbeitslosen Irans, wurden nach den massiven Protesten der Arbeiterorganisationen sowohl im Innland als auch im Ausland am Di. 12. Juni 2007 aus dem Gefängnis der Stadt „Sanandaj / Iran“ freigelassen. Zur Freilassung von Ihnen forderte das islamische Gericht eine Kaution in Hohe von ca. 42000€ pro Person. Am Tag der Freilassung versammelten sich mehrere Arbeiter und Mitglieder des Vereins der Entlassenen und Arbeitslosen Irans vor dem Gefängnis und feierten mit.“ Mail an die Redaktion des LabourNet vom 13.06.2007

Update zu „Neue Welle der Inhaftierung der Arbeiteraktivisten im Iran“ vom 14.05.2007

„Außer Herr Salehi, der seit über einem Monat in Haft sitzt, sind die am 1. Mai 2007 inhaftierten Arbeiter, Herr Amani, der Vorsitzende der Union der entlassenen und Arbeitslosen Irans, Herr Karimi, das Mitglied des Vorstandes der genannten Union, immer noch im Gefängnis! Die sieben aus der Haft entlassenen Arbeiter, die gegen hohe Kautionen freigelassen wurden, gaben das folgende Flugblatt heraus: Arbeiter, freiheitsliebende Menschen! Wir als Arbeiter, die wegen Teinahme an der vom Staat unabhängigen Kündgebung am 1. Mai 2007 verhaftet und ins Gefängnis verschickt wurden, möchten wir uns ebenso im Namen unserer Familien bei allen Kollegen und allen freiheitsliebenden Menschen, die uns unterstützt und sich für unsere Freilassung eingesetzt haben, herzlich bedanken. Wir fordern die Freilassung von Herrn Amani und Herrn Karimi und bitten wir Euch um die weiter Solidarität. Die freigelassenen Arbeiter, Eghbal Latifi, Sedigh Sobhani, Sedigh Amdjadi, Mohyedin Radjabi, Habibolah Kalakani, Fars Gawilian, Abbas Andaryari“ Email an die Redaktion des LabourNet Germany v0m 14.05.2007. Wir erinnern in diesem Zusammenhang an die Act-Now-Kampagne „Für die sofortige Freilassung von Mahmoud Salehiexterner Link von Labourstart. Auf der Seite rechts auch aktuelle Informationen zur Lage nach dem Verhaftungen vom 1.Mai

Neue Welle der Inhaftierung der Arbeiteraktivisten im Iran

In verschiedenen Orten wurden am und nach dem 1. Mai erneut gewerkschaftliche aktive Arbeiter vom Regime festgenommen. Der kurze aktuelle Bericht "Neue Welle der Inhaftierung der Arbeiteraktivisten im Iran" vom 3. Mai 2007.

Proteste gegen die Rechtlosigkeit und für die Durchführung der 1.Mai-Veranstaltung

Ein Interview mit Herrn Jawanmir Moradi, dem Vorsitzenden der Gewerkschaft der Metall-und Elektroarbeiter in Kermanschah, Iran.

Der Vorsitzende des Vereins der Elektrik- und Metalarbeiter in Kermanschah nach dem Erscheinen bei der Polizeistelle verhaftet und zum unbekannten Ort verschleppt

Soeben erreicht uns eine Nachricht aus dem Iran: Herr Djawanmir Moradi, Vorsitzender des Vereins der Elektrik- und Metalarbeiter in Kermanschah ist nach der Aufforderung, sich bei einer Polizeidienststelle zu melden, seit dem 12.09.2006 verschwunden. Es steht Schlimmes zu befürchten. Weitere Informationen in dem vollständigen (ins Deutsche übersetzten) Bericht aus dem Iran vom 13.09.2006

Vorsitzender des Lehrervereins der Provinz Kurdistan zu Exil verurteilt

„Herr Peyman Nowdinian, der Vorsitzende des Lehrervereins der Provinz Kurdistan und der Vorstandsmitglied des Vereins zur Verteidigung der Kinderrechte, wurde zu zwei Jahren Exil verurteilt. Am 2. Dezember 2006 wurde den Herrn Nowdinian der Bescheid des Gerichts ausgehändigt. Nach dem Gerichtsbescheid ist er gezwungen, zwei Jahre in der Provinz Zandjan im Exil zu leben. Es ist zu erwähnen, dass Herr Nowdinian im Sommer 2006 zu 5 Jahren Exil in der Provinz Kohkiloyeh veurteilt worden war. Nach dem er Widerspruch eingelegt hatte, wurde er jetzt zu zwei Jahren Exil in der Provinz Zandjan verurteilt. Das Urteil ist nach der Aushändigung wirksam und ausführbar.Der Verein zur Verteidigung der Rechte der politischen Gefangenen ist über die rechtswidrigen Repressalien gegen die sozialen Aktivisten und Arbeitsrechtaktivisten äußerst besorgt. Wir verurteilen solche Maßnahmen und fordern alle Aktivisten der sozialen Einrichtungen, Arbeitsrechtler und Menschenrechtler, gegen das Vorgehen des Sicherheitsapparates vom iranischen Staat zu protestieren.“ Der Verein zur Verteidigung der Rechte der politischen Gefangenen – Iran vom 02.12.2006

DGB Hamburg fordert Einhaltung der Menschenrechte im Iran

„ … Der DGB Hamburg spricht sich daher für die sofortige Freilassung der inhaftierten Aktivisten der Arbeiterbewegung aus. Sie waren am 1. Mai 2004 in Saghez unter dem Vorwurf der «Aktivität gegen die Sicherheit des Landes» verhaftet worden und sollen am 16. und 18. Oktober vor «Gericht» gestellt werden. Andere Beteiligte wurden bereits zu zwei Jahren Haft verurteilt oder befinden sich im schwebenden Verfahren….“ Presseerklärung des DGB-Hamburg externer Link vom 12.10.2006. Siehe dazu auch:

  • International Alliance in Support of Workers in Iran (IASWI)
    Weitere Informationen finden sich auf der Seite der IASWI externer Link. Protestbriefe an den iranischen Präsidenten und Hintergrundinformationen zu den verhafteten Arbeitern in Saghez finden sich auf der Startseite rechts unter „Sign and Send the Protest Letter in Support of Saqez Labour Leaders!“

Proteststimme der iranischen Arbeiter in der Jahreskonferenz der ILO: Vertreter der Islamischen Republik Iran raus aus der ILO! und Ossanlou sofort freigelassen!

„Am Freitag, den 9. Juni, fand in Genf, aufgerufen von der Auslandsorganisation der Arbeiterkommunistischen Partei Irans (WPI) und der Schweizer Sektion der Internationalen Föderation iranischer Flüchtlinge (IFIR), eine Protestkundgebung vor dem Hauptquartier der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) statt. Der Protest richtete sich gegen die Teilnahme der Delegation der Islamischen Republik Iran an der zur Zeit in Genf stattfindenden 95. Jahreskonferenz der ILO…Ein Bericht vom Besuch der Arbeiter auf der Jahreskonferenz der ILO

Iran-Khodro-Arbeiter schreiben Protestbrief an ILO

„In einem Brief vom 3. Juni 2006 an den Generalsekretär der Internationalen Arbeitsorganisation ILO (und Kopie an ICFTU) hat eine Gruppe der Arbeiter der Autofabrik Iran-Khodro gegen die Teilnahme der Vertreter des iranischen Regimes an der Jahreskonferenz der ILO protestiert. Sie äußern darin ihr Unverständnis über die Politik der ILO und fragen, warum die ILO jedes Jahr diese Leute als Vertreter der Arbeiter anerkennet, obwohl es im Iran absolut keine Organisations- und Informationsfreiheit gibt und die Gründung von unabhängigen Arbeiterorganisationen, Gewerkschaften, Räten verboten ist und bestraft wird?...“ Der Brief mit den Forderungen der Arbeiter an die ILO

Saqez-Aktivisten frei! Vahedaktivisten freigelassen!

Fünf Urteile gegen Gewerkschaftsaktivisten, die die Maiaktivitäten 2004 in Saqez mitorganisiert hatten, die zu Strafen zwischen zwei und fünf Jahren Gefängnis verurteilt worden waren sind von der Revisionsinstanz aufgehoben worden. Jalal Hosseini, Mahmoud Salehi, Borhan Divargar, Mohammad Abdi Pour und Mohsen Hakimi sind frei. Ebenfalls freigelassen wurden sechs Aktivisten der Busgewerkschaft Teherans Vahed, die dieses Jahr am 1. Mai festgenommen worden waren: Hadi Kabiri, Yaghoub Salimi, Ebrahim Madadi, Gholamreza Gholamhosseini, Mahmoud Houzhabri und Abbas Najand Koudaki. Die (englische) Meldung "All detained workers released; sentences against Saqez activists quashed" externer Link bei "Labourstart" vom 7. Mai 2006.

»Unabhängige Organisierung ist schwer«

Irans Gewerkschafter stets von staatlicher Repression bedroht: Aktivisten aus Saghez seit mehr als einem Jahr in Haft. Interview von Rüdiger Göbel mit Fariborz Raisdana externer Link, Wirtschaftswissenschaftler in Tehran in der jungen Welt vom 02.05.2006

IBFG protestiert gegen die Urteile von Saqez

Der Protestbrief des IBFG Generalsekretärs an den Präsidenten des Iran wegen der Terrorurtele aus Anlaß der Prozesse gegen 5 Gewerkschafter in Saqez "Urteile gegen unabhängige Gewerkschafter sind unakzeptabel" vom 10. November 2005.

Internationale Solidaritätswoche

Vom 3. - 9. Oktober soll eine internationale Aktionswoche die Solidarität mit den iranischen Arbeiter stärken - dazu rufen eine Reihe gewerkschaftlicher und linker Gruppierungen auf. Neben Gewerkschafts- und Streikrechten werden auch die Freilassung aller politischen Gefangenen und ein Ende der politischen Verfolgung gefordert. Seihe den aufruf "The Iranian workers are not alone!" externer Link vom 14. September 2005 gespiegelt bei "Labourstart".

Arbeiteraktivist "verschwunden" - Solidarität gefragt

Seit Anfang März wurde Bahaedin Hosseini bedroht - seit einigen Tagen ist er "verschwunden". Im neuen API-Eilrundbrief wird die Vermutung untermauert, er sei vom Geheimdienst entführt worden. Der Bericht und Aufruf im API-Brief vom 13.März 2005

Iranian Workers' News

SOLIDARITY CAMPAIGN WITH IRANIAN WORKERS. Englischsprachige Solidaritätszeitung Nr. 2 vom April 2001 pdf-Datei

Eine kurze Zusammenfassung der Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung im Iran

Artikel von Djalal Mahmoudzadeh:

Arbeiterstimme. Solidarität mit der iranischen Arbeiterbewegung

"Arbeiterstimme" ist ein vierteljährlich erscheinendes Bulletin der Kampagne "Solidarität mit den iranischen Arbeitern". Sie wurde gestartet, um Unterstützung internationaler Organisationen, Gewerkschaften und Arbeiterorganisationen auf der ganzen Welt für den Kampf der iranischen Arbeiter gegen Verlust der Arbeitsplätze, für pünktliche Lohnzahlung, für Lohnerhöhungen, für die Schaffung unabhängiger Arbeiterorganisationen, für das Streikrecht, für das Recht auf soziale Sicherheit und Versicherung und alle anderen Grundrechte zu erhalten. Daher hält es die Kampagne für ihre wichtigste Aufgabe, regelmäßig Informationen über den Kampf der iranischen Arbeiter zu veröffentlichen.

Specials
siehe auch

Arbeitskämpfe

Iran bei Labourstart externer Link


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